Aktuelle Berichte aus dem Weingut

Sommer 2017

Sie finden Sie uns auf dem Weinfest in Frankfurt vom 30. August bis 8. September. Unseren Wein Stand finden Sie gleich am Anfang der Fressgass von der Alten Oper aus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch ! Gerne können Sie auch dort einen Tisch reservieren und dann einige schöne Stunden verbringen.


Unser 1. Gewächs aus dem Rüdesheimer Berg Schloßberg wurde bei der größen Verkostung von    1. Gewächsen aus dem Rheingau zum Sieger ernannt und landete auf dem 1. Platz !

Verkostungsergebnis der ersten Gewächse auf www.Schnutentunker.de


Der nächste Wein war der Sieger, was niemanden mehr verblüffte als mich, denn unmittelbar nach Erstes Gewächs Verkostungdem Öffnen war der Rüdesheimer Berg Schlossberg vom Weingut Dr. Gietz einfach, pappig und süß. Mit 24 Stunden Luft, als es drauf ankam, zeigte der Wein eine Lässigkeit, die wir uns viel öfter gewünscht hätten. Lässig soll heißen, dass dieser Wein den Eindruck vermittelt, dass Traubenreife in 2014 kein Thema war. Reif, sauber, recht üppig, mit einer leichten Süße, die einfach passt. Entspannt und tief verführte er die Jury zu 90,6 Punkten und dem ersten Platz. Für sechs der neun Juroren war es der beste Wein des Abends.
Auszug aus dem Verkostungsergebnis von Felix Bodmann auf der Seite www.Schnutentunker.de

Die Weinlese ist abgeschlossen


Die Weinlese begann dieses Jahr etwas früher und wir konnten schon am 24. September die ersten, früher reifenden Sorten ernten. Dank einem guten und motiviertem Team an Lesehelfern haben wir in den folgenden drei Wochen die gesammte Ernte einbringen können. Bei wahrhaft goldenem Herbstwetter konnte dabei einiges an Kabinett, Spätlese und Auslese geerntet werden. Jetzt lagert alles im Keller und wir erfreuen uns an der geräuschvollen Arbeit der Hefen, die aus dem Saft der Reben den neuen Wein entstehen lässt.

Die Weinlese beginnt


Jetzt beginnt die Erntezeit. Wir haben genügend Platz im Keller und alles für die nächsten Wochen der Ernte vorbereitet. Die Trauben schmecken schon schön aromatisch und süß, so daß wir sicher wieder ettliche gute Weine ernten können.

Der Sommer ist da,


und damit die Zeit der Weinfeste, wo wir unsere Weine präsentieren können. Eine Liste aller Feste finden Sie bei den Terminen. Genießen Sie den Sommer und die schönen Abende draußen mit einem guten Wein.

Alle 2014er sind in der Flasche


Jetzt ist auch der zweite Teil der 2014er Weine in der Flasche und Sie können aus einem rerichhaltigen Angebot auswählen. Neben dem seit Jahren
bewährten Angebot finden Sie in der neuen Karte auch einige Neuigkeiten:
zwei spritzig, frische Perlweine mit den Namen "Pink Lady" und "Sunny Boy"
eine Weißweincuvée "Quattro"

Die ersten 2014er sind in der Flasche


Die ersten zwölf Weine sind jetzt seit kurzem in der Flasche, der zweite Teil kommt in den nächsten Tagen dran. Ab Ende April sind dann alle Weine gefüllt.

Der 2014er ist geerntet, ein kurzer Jahresrückblick


Nach einem mildem Winter startete die Vegetation extrem früh: Am Referenzstandort des Weinbauamts im Eltviller Sonnenberg wurde für den Riesling mit dem 7.April der früheste Austrieb in der phänologischen Reihe registriert, die bis ins Jahr 1955 zurückreicht. Ein früher Austrieb ist nicht unproblematisch, weil damit die Zeitspanne der Spätfrostgefährdung verlängert wird. Am 16. und 17. April gab es zwei Nächte mit kritischen Temperaturen, die aber keine größeren Schaden verursachten.

Nach dem die ersten vier Monate des Jahres durchweg zu warm und bis Mitte April auch zu trocken gewesen waren, fiel der Mai etwas zu kühl aus. Zwischen Austrieb und Blüte war die Witterung„durchwachsen“. Demzufolge verlief die Entwicklung etwas verzögert, ein Teil des Vegetationsvorsprungs ging verloren.Dennoch lag auch die Blüte rund 12 Tage früher als im langjährigen Mittel, was die Hoffnung auf einen Spitzenjahrgang steigen ließ. Das warme und trockene Wetter führte zu einem guten Fruchtansatz. Im späteren Verlauf des Jahres gab es dann Regen im Überfluss.

Im Juni waren die Böden noch trocken, das Wasserdefizit lag Ende Juni in Geisenheim bei 85 mm das entspricht der Regenmenge von fast zwei Monaten. Die Verhältnisse sollten sich jedoch bald umkehren, denn Juli und August fielen viel zu nass aus. Aus einem Defizit von 85 mm am 5. Juli wurde bis Mitte September ein Überschuss von 80 mm. Im Juli und August fiel das Doppelte bis Dreifache der normalen Monatssummen. . Seit Anfang August hat sich mit der Kirschessigfliege (Drosophila suzuski) ein neuer Schädling ausgebreitet, der eine Vorliebe für dunkle Früchte hat. Auch wenn der Rheingau als„Riesling Land“ glimpflich davon kam, dürfte uns der Globalisierungsschädling in den kommenden Jahren noch nachhaltig beschäftigen.

Im milden September sorgte das nasse Wochenende vom 20. und 21. September für eine weitere Verschärfung der Situation. Die durch die hohen Temperaturen geförderte zunehmende Fäulnis erzwang eine rasche Lese.

Zusätzlich haben wir dieses Jahr in allen Weinbergen vor der eigentlichen Lese eine sogenannte negative Vorlese durchgeführt, bei der alle faulen und unreifen Trauben entfernt wurden.

Dadurch haben wir bei der anschließenden Weinlese neben vielen guten Weinen auch einige sehr schöne Spitzenprodukte ernten können.Speziell im Rüdesheimer Berg sind die Mostgewichte dann deutlich angestiegen, bis auf 112 °Oechsle.

In den letzten Tagen haben wir die Weine von der Hefe abgezogen und anschließend filtriert. Die frischen Weine präsentieren sich durchweg sehr fruchtig; wir freuen uns schon auf den 2014er Jahrgang !


Jahresrückblick 2013: Später Start und rasches Ende

Auch wenn das Kalenderjahr noch nicht rum ist, dass Weinjahr ist mit der Lese zu Ende. Nach einem milden Beginn gab es an Mitte Januar zunächst 2 Wochen Dauerfrost und danach blieb es auch im Februar und März deutlich zu kühl. Erst im April gab es frühsommerliche Perioden, so dass der Austrieb am 29. April und damit drei Tage nach dem langjährigen Mittel erfolgte. Im Mai war es dann schon wieder zu kalt und doppelt so nass wie im langjährigen Durchschnitt. Auch der Juni war wieder zu nass und die heißen Tage am Monatsanfang wurden gegen Ende leider von erneuten sehr kalten Tagen abgelöst. Die Rebenblüte schleppte sich daher über mehr als drei Wochen hin und führte zu einem deutlich geringeren Fruchtansatz. Der erste „echte“ Sommermonat Juli konnte zwar an der Menge nichts mehr ändern, an der Qualität dagegen schon: wenig Regen, viel Sonnenschein und damit ein deutlicher Wärmeüberschuss brachte die Rebenentwicklung zügig weiter. Dank der nassen Vormonate gab es keine Probleme mit fehlendem Wasser, obwohl der Juli 2013 der fünft wärmste seit 1885 war. Die Monate August und September brachten keine Wetterextreme und verliefen weitgehend normal. Der Oktober mit viel Regen und hoher Luftfeuchte begünstigte die Fäulnis und zwang zu einer teilweise schnellen Lese. 

Höllenberg in Assmanshausen
Assmannshausen ist vermutlich eine fränkische Gründung. Der älteste Nachweis ist eine Urkunde des Mainzer Erzbischofs Ruthard aus dem Jahr 1108, die die Schenkung eines Weinbergs zwischen Husen et Has
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